Abortcurettage Ausschabung nach einer Fehlgeburt
Abrasio Ausschabung
Adipositas pathologische Fettleibigkeit, generalisierte Vermehrung des Fettgewebes infolge übermäßiger Nahrungsaufnahme und/oder Stoffwechselerkrankungen.
Afterrisse (Analfissur) relativ kleine, oberflächliche Riss- oder Spaltbildung im Bereich des Afters, führt zu heftigen Schmerzen während und nach dem Stuhlgang. Unbedingt den Arzt konsultieren !
Alopezie Haarausfall bis Haarlosigkeit, selten angeboren, aus unterschiedlichen Gründen entstehend.
Altersflecken
(Lentigo senilis)
mit zunehmenden Alter entstehende Pigmentvermehrung in bestimmten Hautzellen, bevorzugt an lichtexponierten Stellen wie den Händen und dem Gesicht.
Ambulant Untersuchung oder Behandlung ohne stationären Krankenhausaufenthalt.
Amniozentese Fruchtwasserpunktion
Analbereich - OP chirurgische Behandlung von Erkrankungen im Analbereich
Anatomie medizinisches Lehrfach, das sich mit dem normalen Bau und Zustand des Körpers und seiner Gewebe und Organe beschäftigt
Anomalie Nicht regelgerechte Ausbildung von Körperorganen (-regionen) oder –funktionen
arterielle Durchblutungsstörung stark verminderte Durchblutung von Körperteilen ( meist Arme und Beine) infolge Arterienverkalkung bis hin zum vollständigen Verschluss von Arterien. Ein Arztbesuch ist unerlässlich !
Arthroskopie Gelenkspiegelung mittels einer schmalen Kamera, die über einen kleinen Hautschnitt (0,5-1 cm) in das entsprechende Gelenk (v.a. Knie, Schulter) eingebracht wird
Artecoll Markenname eines nicht abbaubaren Kunststoffs, der u.a. zur Faltenunterspritzung verwendet wird
Augmentationsplastik Bezeichnung eines operativen Verfahrens, das dem Aufbau oder Vergrößerung einer Körperregion dient, u.a. im Zusammenhang mit Brustvergrößerung (s." Mammaaugmentation")
Autolog Gewebe, das vom eigenen Körper stammt, z.B. die Entnahme von Körperfett und die Wiedereinspritzung unter Falten
AV - Fistel arteriovenöse Fistel, hier : chirurgisch angelegte Kurzschlußverbindung zwischen Arterie und Vene ( Shunt ) zu Therapiezwecken
Axillärer Schnitt Schnittführung in der Achselhöhle (lat. "axilla")
Bartholinischer Abszeß schmerzhafte Schwellung / Entzündung der äußeren Schamlippen
Basaliom semimaligner (halbbösartiger) Hauttumor, der vor allem im mittlerern bis höheren Lebensalter im Gesicht auftritt. Kann durch sein Wachstum das umliegende Gewebe zerstören, streut jedoch keine Metastasen (Tochtergeschwülste) in den Körper wie z.B. das Melanom
Basedowaugen Im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenerkrankung ("M. Basedow") vorkommendes Hervortreten der Augen ("Glubschaugen, Froschaugen")
Bauchwandbruch Muskellücke im Bereich der Bauchmuskulatur, durch die Teile des Inhalts der Bauchhöhle (meist Darmschlingen) unter der Haut hervortreten und sicht- und tastbare Schwellungen hervorrufen können.
Bruch siehe Hernie
Benigne "Gutartig", im Gegensatz zu maligne (bösartig).Wird sowohl im Bezug auf Krankheiten verwendet als auch auf Tumoren (hier: kein zerstörendes Wachstum und keine Absiedlung von Tochtergeschwülsten (Metastasen)
Besenreiser Erweiterte, kleine Blutgefäße von rötlich blauer Farbe, die direkt unter der Haut liegen und im Normalfall nur kosmetisch stören. Bevorzugt bei Frauen im Bereich der Fußknöchel oder des Oberschenkels. Behandlung mittels Laser oder Unterspritzung möglich
Blepharoplastik Operative Korrektur der Augenlieder, meist bei Schlupflidern, Falten, Tränensäcken
Body Contouring (Engl.) Verschönerung der Silhouette der Körperoberfläche durch verschiedene Verfahren, z.B. Fettabsaugung, Hautstraffung u.ä.
Botox siehe Botulinustoxin
Botulinustoxin Ein sehr starkes, von Bakterien produziertes Nervengift, das muskellähmend wirkt. Wird in der ästhetischen Medizin zur kontrollierten Schwächung von Gesichtmuskeln (z.B. zur Faltenreduzierung) verwendet, in dem es in Minimaldosen unter die Haut gespritzt wird. Wird auch bei Hyperhydrose ( vermehrter Schweißproduktion)im Bereich der Hände und Füße eingesetzt
Brustimplantat Kunststoffkissen zur Vergrößerung oder Wiederaufbau der Brust. Die Hülle besteht immer aus Silikon, die Füllung aus unterschiedlichen Materialien (z.B. Kochsalzlösung, Silikon)
Brustrekonstruktion Operative Wiederherstellung der Brust, meist nach Brustkrebsoperationen.
Bulla, bullös dermatologischer Begriff, mit dem eine linsen- bis eigroße Blase bezeichnet wird. Der Ursprung und die Lage dieser mit seröser Flüssigkeit gefüllten Blase liegt unterhalb der Hornschicht ("subcorneal"). Ursache kann eine physikalische (meist mechanisch oder Strahlenbedingt) Schädigung sein, aber auch als Folge einer toxisch-allergischen Reaktion oder einer Infektion sein. Die Heilung erfolgt zumeist ohne Narbenbildung
Cellulitis "Orangenhaut", altersbedingte Veränderung der Struktur des subkutanen Bindegewebes, wodurch es zum Eindringen von Fettzellen ins Korium ("Lederhaut") kommt (bucklige Unregelmäßigkeit der Haut
Cervix Muttermund
Cervix - Konisation und PE Kegelschnitt bzw. Probenentnahme vom Muttermund bei unklaren Abstrichbefunden
CO2 Laser Laser der zum Abtragen von Gewebeschichten dient, das aktive Medium des Lasers ist Kohlendioxid
Collagen Körpereigenes, faserbildendes Eiweiß, das in großen Mengen im menschlichen Körper vorkommt und dem Gewebe Festigkeit verleiht. Gereinigtes und sterilisiertes Collagen (biotechnisch hergestellt?) wird zur Unterspritzung von Falten verwendet
Computertomographie (CT) Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers möglich sind
Cortison Hormon vom Clucocorticoidtyp das in der Nebennierenrinde gebildet wird, therapeutischer Einsatz u.a. bei entzündlich-allergischen Krankheiten und spezifischen Hormonmangelzuständen
Couperose dauerhafte Wangenröte durch zahlreiche fadenförmige Gefäßerweiterungen
Cryobehandlung Cryobehandlung: Behandlung durch Anwendung von Kälte (Cryo),. Die Kälte wird oft durch Verdampfung von flüssigem Stickstoff hergestellt
Curettage Ausschabung
DEGUM Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der
Medizin e.V.
Denervation Operative Durchtrennung einer Nervenverbindung
Dermabrasion Operatives Verfahren der mechanischen Hautabschleifung
Dermolipektomie Ausschneiden von Haut und Fettgewebe
Digitales Röntgen Computergestütztes weiterverarbeitendes Röntgensystem
Drainage Ableitung vermehrter natürlicher oder krankhafter Körperflüssigkeiten (und Gase)
Dopplersonographie Ultraschalluntersuchung, insbesondere zur Untersuchung der Funktionsfähigkeit von Blutgefäßen
Dupuytren Kontraktur Kontraktur: Verhärtung des Bindegewebes der Handinnenfläche durch Strang- und Knötchenbildung. Kann im fortgeschrittenen Stadium zu Bewegungseinschränkung der Finger führen. Tritt bevorzugt bei Männern im mittleren bis hohen Lebensalter auf, Ursache nicht geklärt. Erstbeschreibung durch den französischen Arzt Dupuytren (18. Jahrhundert)
Effloreszenz Effloreszenz: die Beschreibung der typischen Merkmale einer krankhaften Hautveränderung
Eigenfettransplanation Entnahme von körpereigenem Fettgewebe und Verpflanzung an andere Stelle
Eigenhaarverpflanzung Entnahme von eigenen Haaren und Verpflanzung an eine andere Stelle
Elektiveingriff, elektiv Wahleingriff, da es sich nicht um einen Notfall handelt ist die Art und der Zeitpunkt des Eingriffs planbar. Bei allen Eingriffen der ästhetischen Medizin handelt es sich im Normalfall um Elektiveingriffe
Endokrine Orbitopathie Medizinischer Fachausdruck für Basedow Augen
Endoskopie Minimalinvasives, operatives Verfahren zur Diagnostik und Therapie, bei dem durch kleine Hautschnitte (0,5-2 cm) kleine Kameraobjektive und medizinische Instrumente (z.B. Fasszange, Schere) in Form von Röhren oder Schläuchen in den Körper eingebracht werden. Dadurch werden große Schnitte vermieden und eine geringere Belastung des Körpers erreicht, was in der Regel eine kürzere Rekonvaleszensphase (Genesungsphase) und kleinere Narben für den Patienten bedeutet
Epicondylitis - ( Tennisarm ) entzündliche oder degenerative Veränderungen im Bereich des Ellenbogens
Epilation Haarentfernung, in der ästhetischen Medizin meist mittels Laserepilation
Epithese Individuell gefertigtes Kunststoffersatzstück zum Ersatz und Verbergen von Defekten (z.B. im Bereich der Nase)
Ergotherapie Beschäftigungs- und Arbeitstherapie
Erythem Hautrötung, mechanisch, entzündlich oder allergisch bedingt
Exophtalmus Medizinischer Fachausdruck für aus den Augenhöhlen hervorstehende Augäpfel
Expanderbehandlung Dehnung der Haut, meist mittels eines zuvor operativ eingebrachten Ballons, dessen Volumen/Größe schrittweise durch Flüssigkeitseinspritzung vergrößert wird
Extremitäten Bezeichnung der Gliedmaßen, d.h. Arme und Beine
Facelift
Facelift, endoskopisch
Facelift SMAS
Gesichtsstraffung, im Normalfall zur Korrektur von Alterserscheinungen
endoskopisch: Gesichtsstraffung mithilfe endoskopischer Geräte, dadurch geringere Belastung und kleinere Narben
SMAS: Gesichtsstraffung mit zusätzlicher Straffung des tiefer liegenden Gewebes
Facialisparese Gesichtsnervenlähmung aus unterschiedlichen Gründen mit Störung der Mimik und schiefem Gesicht
Faltenunterspritzung Glättung von Falten durch Unterspritzung unterschiedlicher Füllmaterialien. Es kommen verschiedene Stoffe zur Verwendung z.B. Artecoll, Hyaloronsäure
Faszie anatomische Bezeichnung der bindegewebigen Hülle der Skelettmuskulatur
Feinnadelpunktion Gewebeentnahme bei unklaren Veränderungen z.B. in der Brust oder der Schilddrüse. Dies geschieht mit Hilfe einer sehr dünnen Nadel, die in den verdächtigen Bezirk eingeführt wird. Nachdem man in der Nadel mit einer Spritze einen Unterdruck erzeugt, wird diese vorsichtig bewegt, wodurch sie Zellen einsaugt werden. Diese Zellen werden dann in einem spezialisierten Labor untersucht.
fetomaternale Perfussion Durchblutung bei Mutter und ungeborenem Kind
Fettabsaugung
(engl. Liposuction)
operative Entfernung von Fettpolstern, die mittels Kanülen (04-0,8 cm) und unter Einsatz bestimmter Flüssigkeiten (s. Tumeszenzlösung) verflüssigt und dann abgesaugt werden
Fibrinkleber
(Fibrintherapie)
Anwendung von Fibrinschaum zur örtlichen, intraoperativen Blutstillung
Fibrom Bindegewebegeschwulst; gutartige Geschwulst, die aus gefäßreichem Bindegewebe besteht
Fistel (fistula = Röhre, Pfeife) ist ein unnatürlicher, röhrenförmiger Gang, der von einem Hohlorgan oder einem krankhaft bedingten Hohlraum (z.B. Abszesshöhle) ausgeht
Fixation Medizinischer Ausdruck für Befestigung
Flankenstraffung Operative Straffung schlaffer Haut im Bereich der Oberschenkel und des Unterbauches
Freie Lappenplastik
freier Gewebetransfer
operatives Verfahren, bei dem Gewebe von der Entnahmestelle vollständig gelöst wird und in der Empfängerregion unter dem Mikroskop wieder an den Blutkreislauf angeschlossen wird
Gefäßanomalie Gefäßmißbildung, nicht regelgerechte Ausbildung von Blutgefäßen
Gesäßstraffung Operative Straffung von schlaffer Haut am Gesäß
Gesichtpeel Abtragen der obersten Hautschichten des Gesichts mit flüssigen Substanzen
Gewebeexpansion Expanderbehandlung zur Dehnung von Gewebe
Gewebeklebung Befestigung von Gewebe mittels Gewebekleber, wird z.B. bei Platzwunden von Kindern verwendet
Goretex Gewebefreundlicher, haltbarer Kunststoff der häufig medizinisch eingesetzt wird, z.B. in Form von Gefäßprothesen
Gummibandligatur abbinden der Haemorrhoiden mit einem Gummiband, dadurch fallen sie nach wenigen Tagen von selbst ab
Gynäkomastie abnorme Vergrößerung der männlichen Brust. Die Ursachen können vielfältig sein, z.B. durch Hormonstörungen, Medikamente etc.
Habitus 1. Aussehen, Verhaltenseigenart,Konstitution, Körperbautypus
2. In der Geburtshilfe die Fruchthaltung, d.h. die Lagebeziehung der einzelnen Kindsteile zueinander während der Geburt
Haemorrhoiden - OP chirurgische Behandlung von Venenveränderungen im Bereich des Afters oder des Mastdarms
HAL Haemorrhoiden - Arterienligatur mittels Ultraschallsonde
Hämangiom Gutartiger Tumor aus erweiterten Blutgefäßen, meist von Geburt an bestehend
Hauteffloreszenzen Medizinischer Sammelbegriff für krankhafte Hautveränderungen
Hautplastik Chirurgisches Verfahren bei dem durch Verschiebung von Haut Defekte geschlossen werden
Hauttransplantation Entnahme von Haut und Übertragung und Verpflanzung an eine entfernte Körperstelle
Hautweichteildefekt Schädigung von Haut und dem darunter liegenden Weichteilgewebe
Hautweichteillappen Gewebeblock aus Haut und dem darunter liegendem Weichteilgewebe
Hernienchirurgie operative Behandlung in Zusammenhang mit Nabel-, Leisten- oder Bauchwandbrüchen
Histologie Wissenschaft und Lehre vom zellulären Feinbau und der Funktion der Körpergewebe
Hochgeschwindigkeits-
stanzbiopsie
nach lokaler Betäubung der Brust werden 2 - 3 Gewebezylinder unter Mammographischer oder sonographischer Führung aus der Brust gewonnen und im pathologischen Intitut untersucht. Dient zur sicheren Abklärung unklarer Befunde.
Hyloronsäure Bestandteil der Grundsubstanz des Bindegewebes, findet Verwendung als Mittel bei der Faltenunterspritzung und als "Gelenkschmiere" in den Gelenken
Hydroxylapatit schwerlösliches komplexes Salz, Bestandteil der Mineralsubstanz des Knochens und der Zahnhartsubstanz
Hydrogel Implantat Implantat zur Brustvergrößerung, gefüllt mit zähem Gel aus zuckerähnlichen Material
Hyperplasie pathologische Größenzunahme eines Gewebes oder Organs durch Vermehrung der Zellen
Hypertrophie pathologische Größenzunahme eines Gewebes oder Organs nur durch Zellvergrößerung ohne Zunahme der Zellzahl
Hysteroskopie Gebärmutterspiegelung
Immobilisation Unbeweglich machen, z.B. die Ruhigstellung des Körpers oder seiner Teile
Inflammatio Entzündung (lat.=Brand, Glut)
Insuffizienz ungenügende Funktion bzw. Leistung eines Organs (z.B. Ateminsuffizienz: Unvermögen der Lunge aus unterschiedlichen Gründen den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen)
Interuptio Schwangerschaftsabbruch
Intrakutannaht Wundnaht mit parallel zur Oberfläche versenkten reizlosen Faden, ermöglicht eine kosmetisch günstige Narbe
Intraoperativ während einer Operation
Intubationsnarkose Vollnarkose, bei der ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingebracht wird
Invasiv Eindringend, eingreifend
Inzision chirurgische Bezeichnung für Einschnitt
Karpaltunnelsyndrom akuter oder chronischer Druckschaden des Nervus Medianus im Handgelenksbereich, führt zu Schmerzen und Gefühlsstörungen im Bereich des Daumens bis Mittelfinger der betroffenen Hand
Keloid Wulstnarbe, überschießende Narbenbildung durch gutartige Bindegewebswucherung
Koagulation "Verkochung" von Gewebe, als Elektrokoagulation Anwendung bei der Blutstillung
Koloskopie endoskopische Untersuchung des Dickdarms mit Spezialendoskop ( Koloskop ) , auch mit Möglichkeit einer Biopsie und der Durchführung kleinerer operativer Eingriffe
Konsularisch Beratende Meinung eines zusätzlichen, ärztlichen Spezialisten
Konisation Kegelschnitt
Krampfader
(Varize)
Ausweitung und Schlängelung einer Vene infolge Venenwand- und/oder Klappeninsuffizienz
Kraniofasziale Chirurgie Chirurgie des Schädels, des Gesichtes und der Augenhöhlen bei angeborenen Fehlbildungen oder erworbenen Schädigungen
Labienkorrektur operative Korrekturen der Schamlippen
Labium Lippe
Labium anterius ostii uteri vordere Lippe des äußeren Muttermundes
Labium posterius ostii uteri hintere Lippe des äußeren Muttermundes
Labium majus et minus pudendi große und kleine Schamlippe
Laser (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation), energiereiches stark gebündeltes Licht. Entsteht durch elektrische Anreicherung eines aktiven Mediums, das dem jeweiligen Laser seinen Namen gibt. Vielfältige technische Anwendung in Technik und Medizin
Latissimus Kurzform von Musculus latissimus dorsi, größter Muskel am Rücken, verantwortlich für die Rückenkontur
Leitungsanästhesie Lokale Betäubung im Versorgungsbereich eines Nerves
Leistenbruch ( Hernia inguinalis ) Eingeweidebruch im Leistenbereich
Lejour nach einer belgischen Chirurgin benanntes Verfahren der operativen Brustverkleinerung und -straffung
Ligaturen chirurgische Unterbindung von Blut- und Lymphgefäßen
Lokalanästhesie örtliche Betäubung
Lymphe die in den Lymphgefäßen enthaltene Flüssigkeit, die der Zell- und Gewebsernährung und dem Transport von Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) dient
Lymphdrainage sanfte Massage die einem verbesserten Abfluss der Lymphe aus dem Gewebe begünstigt
Lymphknoten "Knotenpunkt" der für die Aufnahme und Filterung der Lymphe einer Körperregion zuständig ist (z.B. Leistenlymphknoten für vordere Bauchwand, Bein und äußeres Genital)
Magnetresonanztomografie
(Kernspintomografie)
bildgebendes Verfahren bei dem mittels eines starken Magnetfeldes Schnittbilder durch den Körper hergestellt werden. Da keine Röntgenstrahlen sondern ein Magnetfeld benutzt wird, hat dieses Verfahren keine Strahlenbelastung
Maligne bösartig, Gegenteil von benigne
Mamille Brustwarze
Mamma die weibliche Brust, bestehend aus Drüsenkörper, Fettgewebe, Bindegewebssepten und Brustwarze einschließlich Warzenhof (Areola)
Mammacarcinom Brustkrebs
Mamma - DE operative Gewebeentnahme der Brust bei verdächtigen Befunden im Ultraschall ( Sonographie ) oder Röntgen
( Mammographie )
Mammasonographie bildgebendes Ultraschallverfahren zur Diagnostik von Mammabefunden.Ergänzend zur Mammographie, nicht als Ersatz oder Konkurrenz. Bildet zusammen mit der Mammographie eine diagnostische Einheit zur Abklärung eines Mammabefundes
Mammographie Aufnahme der weiblichen Brust mit einer besonderen Röntgentechnik zur Objektivierung und Lokalisation eines pathologischen Tastbefundes oder im Rahmen der Vorsorge
Mastoptose die -zumeisst beidseitige- Hängebrust bei Frauen. Ursachen können übermäßige Drüsenentwicklung (=hypertrophische Mamma), Adipositas, Lockerung der Pectoralisfascie, Abmagerung, Alter oder allgemeine Bindegewebsschwäche sein
Melanom Bezeichnung für gut- und bösartige Tumorbildung der Haut/Schleimhäute, ausgehend von pigmentbildendem Gewebe
Mikrozirkulationsstörung Durchblutungsstörung im Bereich der kleinsten Gefäße
Nabelbruch Eingeweidebruch, bei dem der Bruchsack durch Lücken in der Bindegewebsschicht der Bauchwand neben oder oberhalb des Nabels durchtritt
Nackentransparenz - Screening sehr frühe gezielte Feindiagnostik zur Ermittlung der Risikowarscheinlichkeit einer Trisomie 21 (Mongolides Kind)
Narbenbruch Eingeweidebruch infolge nicht richtig verheilten Operationsnarben
Naevus Muttermal, es werden diverse unterschiedliche Formen unterschieden
Nasenscheidewand knöcherne und knorpelige Wand, die die zwei Nasenhöhlen voneinander trennt
Nervenkompressions-syndrom durch Einklemmung oder Einengung von Nerven entstehende Krankheitsbilder, z.B. Karpaltunnelsyndrom
Ödem Gewebswassersucht, umschriebene oder diffuse, meist schmerzlose, massive Ansammlung von Gewebeflüssigkeit. Ursachen vielfältig, z.B. allergisch, entzündlich, stauungsbedingt etc
Otoplastik operative Ohrenkorrektur, z.B. bei abstehenden Ohren
Perimamillärer Zugang Kreis- oder Halbmondförmige Schnittführung um die Brustwarze
Plexus Anatomische Bezeichnung für ein Geflecht von Venen, Nerven oder Lymphgefäßen
Polypektomie Abtragung eines Polypen ( meist im Magen - Darm - Bereich ) mit dem Endoskop, an dessen Ende sich eine ausfahrbare Diathermieschlinge befindet
Portsystem (für Chemotherapie) Der Port ist einVenenkatheter, der im Rahmen einer kleinen Operation in lokaler Betäubung unterhalb des Schlüsselbeins verankert wird. Er liegt unter der Haut und besteht aus einem kleinen, etwa fingerendgliedgroßen Gehäuse und einem Verbindungsstück zu einer größeren Vene.
Postoperativ Zeit nach einer Operation
Präoperativ Zeit vor einer Operation
Pränatal Zeit vor der Geburt
Präperateradiographie Darstellung eines aus der Brust herausoperierten Gewebestückes im Röntgenbild während der Operation, um die exakte Entfernung des suspekten Herdes zu dokumentieren und dem Pathologen die Untersuchung zu erleichtern
Proktologie Lehre von den Mastdarmkrankheiten
Prostaglandinprimining schonende Eröffnung des Muttermundes mittels Hormonen vor einer geplanten Ausschabung
Rectoskopie endoskopische Untersuchung des Mastdarms mit einem starren oder flexiblen Spezialendoskop
Rectusdiastase Auseinanderweichen, Lückenbildung der geraden Bauchmuskulatur
Redon Drainage nach dem französischen Kieferchirurg H. R. Redon benanntes Einmalgerät für eine kontinuierliche Saugdrainaige von Blut, Gewebsflüssigkeit u.ä. mithilfe eines Vakuums
Reduktion u.a. chirurgischer Begriff für eine Organverkleinerung
Rehabilitation Maßnahmen zur Wiedereingliederung in das Berufs- und Privatleben
Replantation Wiederannähen eines abgetrennten Körperteiles
Resektion operative Teilentfernung eines Organs
schnellende Finger Sehnenscheidenentzündung mit Verdickung im Handbereich, die den normalen Streckvorgang des Fingers beeinträchtigt. Ein chirurgischer Eingriff stellt die normale Beweglichkeit wieder her
Sedierung medikamentöse Beruhigung
Sehnenscheidenstenose Behinderung der Gleitfähigkeit einer Sehne in der Sehnenscheide bis zur vollständigen Bewegungslosigkeit infolge Schwellung der Sehnenscheide
Senologie Lehre von den weiblichen Brustdrüsen bzw. der weiblichen Brust
Sentinel-Lymphknoten "Wächterlymphknoten", erster Lymphknoten innerhalb eines bestimmten Lymphabflussgebietes der häufig als erster metastasiert wird, wichtig v.a. bei Brustkrebsoperationen
Septumtrennung Trennung eines an nicht üblicher Stelle sitzenden Häutchens oder einer Gewebebrücke
SMAS ( superfizielles muskuloaponeurotische System) eine unter der Gesichtshaut liegende separate Schicht aus Muskeln und Bindegewebe
Spider Näevus vor allem im Gesicht auftretende, bis stecknadelkopfgroße, leicht erhabene rote Papel mit feinen strahlenförmigen Gefäßreisern, entsteht durch Gefäßerweiterung kleinster Hautgefäße
Sulcus Ulnaris Syndrome Als Sulcus ulnaris-Syndrom wird der Zustand nach einer Schädigung des Nervus ulnaris im Bereich des Sulcus nervi ulnaris (= eine Rinne am hinteren, inneren Ellenbogen) bezeichnet. Die Krankheitszeichen sind wie beim Kubitaltunnel-Syndrom (= eine durch Einengung entstandene Störung im selben Bereich): örtliche Druckempfindlichkeit, Verminderung der groben Kraft der Hand, Muskelatrophie (Mm. interossei) (= Muskelgewebsschwund), Unterarmschmerzen, manchmal mit Ausstrahlung in den Oberarm sowie Par- und Dysästhesien (= Fehl- und Mißempfindung)
suspekter Befund fragwürdiger, zweifelhafter Befund
Thrombose Bildung eines Blutpropfes innerhalb der Blutgefäße (Arterien und Venen). Kann u.a. postoperativ und/oder durch Immobilisation , insbesondere im Bereich der tiefen Beinvenen entstehen
Traumatologie Lehre von der Entstehung, Verhütung und Behandlung von Traumen. Auch synomym für Unfallchirurgie verwendet
Trimenon Drittel eines Abschnittes, Zyklus, hier Schwangerschaftsdrittel
Trisomie 21 genetischer Defekt, der zum mogoliden Kind führt, dreifaches Auftreten des Chromosom 21
Tumeszenzlösung Flüssigkeit die u.a. Lokalanästhetika enthält und zur Regionalanästhesie und zur Auflösung von Fettzellen verwendet wird
Tumor allgemein jede umschriebene Schwellung von Körpergeweben, kann sowohl gut- als auch bösartig sein
Tumorresektion operative Entfernung einer Gewebsvermehrung
Ultraschall Schallwellen jenseits der Hörschwelle des Menschen, wird unter anderem als bildgebendes Verfahren (Sonographie) verwendet
Varizen Krampfadern
Vesicula (latein.) kleine Blase unterschiedlicher Ursache
Weichteile anatomische Bezeichnung für das nicht knöcherne, weiche Körpergewebe wie z.B. Haut,Muskulatur, Fett
Weichteildefekt Fehlen von Weichteilgewebe aus verschiedenen Gründen (z.B. angeboren, traumatisch, operativ etc.)
Zyste angeborener oder erworbener ein- oder mehrkammeriger Gewebshohlraum mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt
Zytologie Lehre vom Bau und den Funktionen der Zellen.